Max Neissendorfer

Ich brauch' Tapetenwechsel

 

Ich brauch Tapetenwechsel

 

Max Neissendorfer swingt Lieder von

Hildegard Knef bis Udo Jürgens und Herbert Grönemeyer

 

Max Neissendorfer (Gesang, Flügel) – Barbara Mayr (Gesang)

 

DIE BAND

Franz-David Baumann (Trompete) –Stefan Schreiber (Saxofon) - Volker Giesek (Piano)  -

Karsten Gnettner (Kontrabass) –Stephan Eppinger (Schlagzeug)

 

Max Neissendorfer auf Deutsch – „Eine Dame wird er nie“

 

Dass Max Neissendorfer ein Kenner des Swing ist, sich als Sänger dem großen American Songbook oder auch Frank Sinatra auf seine ureigenste Weise genähert hat, dürfte sich längst herumgesprochen haben. Der versierte Jazzsänger und Crooner, der der renommierten Sinatra Tribute Band auf CDs und auf den Bühnen seine elegante Stimme leiht, hat ein Faible für die guten Songs. „Die gibt es auch in der Sprache, die ich für gewöhnlich spreche“, erklärt er – und verweist auf Hildegard Knef. Die Schauspielerin, Buchautorin und Chansonnette hat sich zum Beispiel auch um die Songs von Cole Porter verdient gemacht, denn sie schrieb und sang wunderbare deutsche Versionen der Klassiker – bei ihr heißen die Stücke dann „Endstation“ oder „Nichts haut mich um – aber du“.

 

Max Neissendorfer denkt daran, dass es auch hierzulande großartige Songschreiber und Interpreten gab und gibt – und sich eingehört in das besondere Liedgut „Made in Germany“. Dass die Stücke ihrerseits – teilweise seit Generationen – funktionieren, spricht für die Qualität. „Ich habe mir Songs ausgesucht, die mir und meiner Gesangspartnerin Barbara Mayr besonders gefallen, die uns liegen und die wir mit unseren eigenen Gefühlen interpretieren können“, erklärt der Sänger. Das beeindruckende Ergebnis ist nun auf den Bühnen der deutschsprachigen Länder zu bewundern.


Das Ensemble wird unter anderem Lieder von Udo Jürgens, Alexandra, Annett Louisan, Udo Lindenberg oder Herbert Grönemeyer auf ihre Weise zu Gehör bringen. „Wir singen zum Beispiel ‚Flugzeuge im Bauch’, weil es einfach ein wirklich perfektes Lied ist, das dieses typische Gefühl des Verliebtseins ausdrückt“, so Neissendorfer. Natürlich singen sie auch Stücke, die man von „der Knef“ kennt und sicher von Neissendorfer/Mayr schätzen lernt – „Tapetenwechsel“ oder „Eine Dame werd ich nie“ zum Beispiel. „Nein, eine Dame wird‘ ich nie – aber Barbara Mayr vielleicht?“, scherzt Max Neissendorfer.

 

Max Neissendorfer persönlich liegt mit „Illusionen“ ein Lied besonders am Herzen, das Udo Jürgens 1968 für Alexandra geschrieben hat: „Es ist ein traumhaft schöner, melancholischer Text mit einer wunderbaren Melodie“ – und einer von vier großen Hits der im Alter von nur 27 Jahren früh verstorbenen Sängerin mit der dunklen Stimme. Jürgens’ Zeilen „Solang ein Mensch noch träumen kann/Wird sicher irgendwann ein Traum ihm in Erfüllung geh’n“ sind nun – in neuem „Swing-Gewand“ - wieder live zu hören.

 

Max Neissendorfer 

 

Gemeinsam mit den Größten des Jazz wie Pony Poindexter, Thad Jones, Hannibal Marvin Peterson, Archie Shepp, Franco Ambrosetti und Charly Antolini bewies der Münchner Max Neissendorfer früh sein Talent als virtuoser Pianist. Doch das Piano sollte ihm bald nicht mehr als Ausdrucksmittel genügen. Und so übertrug er sein untrügliches Gespür für Timing, Phrasierung und Improvisation auf ein weiteres Instrument: seine Stimme. Damit zählt Max Neissendorfer heute zu den vielseitigsten Jazz-Pianisten und Scat-Sängern Europas.

  

Seine unterschiedlichen Projekte vereinen Standards und Neukompositionen aus dem Mainstream des Jazz und der Popmusik - swingend, funkig und bluesig gewürzt - mit akrobatischen Scat-Gesangseinlagen, expressiven Gesangsarrangements und virtuosem Pianospiel! Dabei ist Max Neissendorfer inspiriert durch das kreative Überschreiten von Genregrenzen und der Zusammenarbeit mit jungen Künstlern und Komponisten. 

 

"Mein Ziel ist es das Flair der Sinatra-Ära, die virtuose stimmliche Kunst eines Bobby McFerrin und die Pop-Inszenierungen der Auftritte eins Elton John so zu verbinden, daß ein breites Publikum mit der Vorliebe für handgemachte, qualitativ hochwertige Musik wieder den "Aha-Effekt" bei Live-Auftritten erleben kann, so wie es eben bei Auftritten der vorgenannten unsterblichen Größen des Musikgeschäftes war und immer noch möglich ist." 

 

Als Vorsitzender und Dozent der Neuen Jazzschool München e.V. und stellvertretender Schulleiter der Berufsfachschule für Musik Fachrichtung Rock/Pop/Jazz München gibt Neissendorfer seine langjährige Erfahrung und seine pulsierende Spielfreude an den Nachwuchs weiter.

 

max neissendorfer tapetenwechsel

 

Die Presse über Max Neissendorfer:

(…) very own sound of the highest quality. This is vocal jazz as it should be and I think this band deserves better than being called a tribute band … 

FolkWorld March 2011

 

(…) er klingt großartig! Seine Stimme ist die eines echten Crooners, er beherrscht Timing, Phrasierung und Intonation… 

Jazzthetik – Jan. 2011

 

"(...) sein Gespür für stimmige Tempi, dynamische Differenzierungen und adäquate Themenbehandlungen gepaart mit Vitalität und einer gehörigen Portion Bluesfeeling machen ihn heute unverwechselbar, ein pralles Fest für lärmgeplagte Ohren.”

JAZZPODIUM

 

"Es war ein Jazzabend der Superlative. Es stimmte geradezu alles. (...) vom Feinsten was der … Jazz in Europa zu bieten hat.”

Harz Kurier/ Osterode

 

Barbara Mayr

 

Barbara Mayr wurde in Murnau am Staffelsee geboren und machte ihre ersten musikalischen Erfahrungen in ihrer Familie. Ihr Abschlussdiplom in Jazzgesang erhielt sie an der New Jazzschool München und am Richard-Strauß-Konservatorium München.

Sie machte eine klassische Gesangsausbildung bei Barbara Wanninger, Chorleitungsworkshops bei Martin Falk und Matthias Becker, Studioarbeit mit eigener CD-Produktion und Filmmusik.

Sie verzückt das Publikum mit ihrer wunderbaren Stimme – sei es als Solistin oder im Duett mit Max Neissendorfer. Beide sind seit vielen Jahren Weggefährten und haben über die Jahre ein blindes musikalisches Verständnis entwickelt.

Barbara Mayr 

DIE BAND

Franz-David Baumann (Trompete)

 

studierte Trompete und Komposition am Richard-Strauss Konservatorium (R.Quinque + P.J.Korn 1977-1984) und an der Musikhochschule München (W.Killmayer 1984-1989)

1988 Musikpreis der Stadt München

1989  Gründung des Münchner PANAMA-ENSEMBLES Musik u.a. für Kinder

1998 Deutscher Schallplattenpreis für

“Der Inspektor Maus”  DG Junior 457372-2/4 (Mäuse Jazz Krimi)

 2000 Deutscher Schallplattenpreis für

“Der Rattenfänger von Hameln”DG Junior 459-847-2/4

Konzerttätigkeit u.a. mit: Panama-Ensemble, ICI-Ensemble, Kammerphilharmonie Bremen, Staatsorchester Braunschweig, Philharmonisches Orchester Ludwigshafen, MH Big Band Linz, Lumberjack Big Band.

Kompositionsaufträge u.a.  für Klavierfestival Ruhr, Philharmonie Köln, ICI-Ensemble, Lumperjack Big Band, Vereinte Versicherungen.

Seit 2007 Leiter der Berufsfachschule für Musik München Fachrichtung Rock Pop Jazz

„Neue Jazzschool München“ www.jazzschool.de 

 

Stefan Schreiber (Saxofon)

 

Saxophonstudium am RSK München,

spielt in Formationen unterschiedlicher Genres,

Konzerte, Aufnahmen und Tourneen u.a. mit Barry Guy, George Lewis, Alienensemble, Johannes Enders, Endersroom, Tied & Tickled Trio,The Notwist,  , Monika Drasch, Franz Lucas Niggli,  …

Theatermusik an den Münchner Kammerspielen, Münchner Volkstheater, Stuttgarter Staatsschauspiel u.a.mit Carl Österheld, Schorsch Kamerun

 

Volker Giesek (Piano) 

 

Volker Giesek studierte Jazz-Klavier und Komposition an der Neuen Jazz School und am Richard-Strauß-Konservatorium in München.

 

Neben stilistisch breitgefächerten Konzerten, CD-Produktionen und Tourneen war er 10 Jahre lang Musikalischer Leiter am E.T.A.-Hoffmann-Theater Bamberg.

 

Er hat ein Musical (The Playboy Of The Western World) und eine Klavier-Revue (OH MAMA!) komponiert, schreibt Musik für seine Band COLORBOX und verschiedene Kunstprojekte.

 

Volker Giesek hat sechs Jahre lang die Theoriekurse der MItteleuropean Jazz Academy in Meran (I) geleitet. Zurzeit unterrichtet er an der Berufsfachschule für Musik Fachrichtung Rock Pop Jazz in München

 

Karsten Gnettner (Kontrabass)

 

Karsten Gnettner, der 1959 in Bremen geborene Diplomkontrabassist wohnhaft in Diessen am Ammersee, studierte an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Graz und ist auf allen Schauplätzen des internationalen Kultur- und Musikgeschehens anzutreffen.

Eine nicht enden wollende Reihe bilden Namen, wie:

Uli Beckerhof, Heinrich Hock, Ed Kröger, John Surman, Dusko Goykovich, Erich Bachträgel, Erich Kleinschuster, George Gruntz, Howard Jones, Bobby McFerrin, Max Kienastl, Sheila Jordan, Stjepko Gut, Charly Antolini, Oscar Klein, Philip Catherin, Hugo Strasser, Joe Pass, Red Holloway, Gianni Basso, Danny Moss, Alan Barnes,Peter „Banjo“ Meyer, Thilo Wolff, Allotria Jazzband, Bibi Johns, Die Jungen Tenöreu.v.a. an deren Seite er Konzerte, Festivals, Clubgastspiele, CD´s, Rundfunk-, Fernseh- und Filmproduktionen bestritten hat.

 

Stephan Eppinger (Schlagzeug)

 

Geb. 1962 in Reutlingen.

Studium von klassischem Schlagwerk und Jazzschlagzeug

in Graz (A) und Hilversum (NL).

Seit 1990 lebhaft in München.

seit 1990 Dozent an der NEW JAZZ SCHOOL MÜNCHEN

 

Credits (Auswahl)

 

Ack van Rooyen, Bart van Lier, Erik van Lier, Jim Hall, Roman Schwaller, Johnny Logan, Dado Moroni, Ferdinand Povel, Sal Nistico, Dusko Goykowich, Milt Jackson, Al Porcino, B. Dennerlein, Ray Anderson, Andy Sheppard, Philippe Catherine, Jerry van Rooyen, Thilo Wolf, Joe Kienemann, Allan Harris, William Galison, Mulo Francel, Paul Kuhn, Bill Ramsey, Joy Flemming, Max Neissendorfer, Thomas Stabenow, Stephan Holstein, Bob Mintzer, Martin Schmitt, Eddy Miller, Chuck Berry u.a.

 

Presse

 

“ ...der Mann am Schlagzeug poltert nicht, er trommelt mit herrlichem Timing.

Sein Spiel kommt ohne jene beifallsgeilen Showgesten aus, die viele seiner

Kollegen draufhaben und es beweist Geschmack und Phantasie.

Stephan Eppinger ist ein Schlagzeuger von ganz besonderer Qualität. “ (SZ)