Max Neissendorfer

"I DO IT MY WAY"
Max Neissendorfer Trio

Max-Piano-Ralaxed

Max Neissendorfer (voc,p)
Michel Poffet (b) oder Karsten Gnettner (b) –
David Elias (dr) oder Stephan Eppinger (dr)

A swinging journey through 100 years of popular music!

Geschichte kann man auch singen:

Was zeichnet einen wirklich guten Song aus? Der renommierte Münchner Bandleader, Pianist, Sänger und Scat-Großmeister Max Neissendorfer kennt die Antwort: „Einen echten Geniestreich erkennt man daran, dass er auch nach Jahr und Tag nichts von seiner Leuchtkraft verliert. Er wird immer – und stilübergreifend – funktionieren.“ Deshalb begibt sich der Musiker mit seinen beiden langjährigen Begleitern, dem Bassisten Michel Poffet und dem Schlagzeuger David Elias auf eine intime Zeitreise durch die Popmusik. „Wir streifen praktisch alle Jahrzehnte“, erklärt Neissendorfer und fügt an: „Natürlich gab es vor den 1920er Jahren schon extrem gute Musik, aber erst durch die moderne Technik, also durch Grammophon oder Radio und deren Verbreitung, wurde sie zum Massenphänomen.“

Und natürlich sammeln Neissendorfer, Poffet und Elias Stücke, die ihnen selbst gefallen. Da wäre zum Beispiel „Summertime“, ein Klassiker, den George Gershwin 1934 als Arie für die Oper „Porgy And Bess“ komponierte. Die Frage, ob man dem vielfach aufgenommenen Lied noch etwas Neues hinzufügen kann, stellt sich für Neissendorfer nicht: „Ich liebe ‚Summertime’ einfach und hab das Stück immer so interpretiert, wie ich es empfinde.“ Genau das macht die musikalische Zeitreise des Neissendorfer Trios besonders hörens- und sehenswert. Denn egal, ob „Michelle“ von den Beatles, „My Cherie Amour“ von Stevie Wonder oder – ganz aktuell – „Hello“ von Adele, die Songs werden swingend und flirrend aufgeführt. Denn genau das entspricht dem Lebensgefühl von Max Neissendorfern und seinen beiden Mitstreitern.
Der bunte Reigen reicht von den 1920er Jahren bis in die Jetztzeit, deckt also praktisch fast ein Jahrhundert ab. Für Neissendorfer, der gern über den musikalischen Tellerrand schaut, ist es eine spannende Reise: „Man merkt einfach, dass eine gute Komposition praktisch unsterblich ist. Das gilt für ‚Summertime’ genauso wie für ‚Hello’ – diese Stücke erheben sich über das jeweilige Tagesgeschäft.“
Natürlich ist das Max Neissendorfer Trio auch in der Lage, die Hits auf die Bühne zu bringen. Man muss das eingespielte Team einfach nur engagieren. Eine CD der musikalischen Zeitreise ist in Planung und wird 2017 auf den Markt kommen. Die drei Musiker sind mit großer Freude im Studio und zelebrieren ihre Lieblingssongs aus neun Dekaden für das geneigte Publikum. Swing on!

MAX NEISSENDORFER 

Gemeinsam mit den Größten des Jazz wie Pony Poindexter, Thad Jones, Hannibal Marvin Peterson, Archie Shepp, Franco Ambrosetti und Charly Antolini bewies der Münchner Max Neissendorfer früh sein Talent als virtuoser Pianist. Doch das Piano sollte ihm bald nicht mehr als Ausdrucksmittel genügen. Und so übertrug er sein untrügliches Gespür für Timing, Phrasierung und Improvisation auf ein weiteres Instrument: seine Stimme. Damit zählt Max Neissendorfer heute zu den vielseitigsten Jazz-Pianisten und Scat-Sängern Europas.

Seine unterschiedlichen Projekte vereinen Standards und Neukompositionen aus dem Mainstream des Jazz und der Popmusik - swingend, funkig und bluesig gewürzt - mit akrobatischen Scat-Gesangseinlagen, expressiven Gesangsarrangements und virtuosem Pianospiel! Dabei ist Max Neissendorfer inspiriert durch das kreative Überschreiten von Genregrenzen und der Zusammenarbeit mit jungen Künstlern und Komponisten.

"Mein Ziel ist es das Flair der Sinatra-Ära, die virtuose stimmliche Kunst eines Bobby McFerrin und die Pop-Inszenierungen der Auftritte eins Elton John so zu verbinden, daß ein breites Publikum mit der Vorliebe für handgemachte, qualitativ hochwertige Musik wieder den "Aha-Effekt" bei Live-Auftritten erleben kann, so wie es eben bei Auftritten der vorgenannten unsterblichen Größen des Musikgeschäftes war und immer noch möglich ist."

Als Vorsitzender und Dozent der Neuen Jazzschool München e.V. und stellvertretender Schulleiter der Berufsfachschule für Musik Fachrichtung Rock/Pop/Jazz München gibt Neissendorfer seine langjährige Erfahrung und seine pulsierende Spielfreude an den Nachwuchs weiter.

 

Presse

(…) very own sound of the highest quality. This is vocal jazz as it should be and I think this band deserves better than being called a tribute band …
FolkWorld March 2011

"(...) sein Gespür für stimmige Tempi, dynamische Differenzierungen und adäquate Themenbehandlungen gepaart mit Vitalität und einer gehörigen Portion Bluesfeeling machen ihn heute unverwechselbar, ein pralles Fest für lärmgeplagte Ohren.”
JAZZPODIUM

"Es war ein Jazzabend der Superlative. Es stimmte geradezu alles. (...) vom Feinsten was der … Jazz in Europa zu bieten hat.”
Harz Kurier/ Osterode

"Max Neissendorfer ist nicht wie ein Komet am Jazzhimmel aufgetaucht (um dann ebenso schnell wieder zu verschwinden), er erwarb sich seinen führenden Platz unter den deutschen Jazzpianisten mit Ausdauer, Charme und Spielwitz. Inzwischen hat sich der Münchner (...) aus dem Schatten seiner Vorbilder Bill Evans, Bud Powell und vor allem Oscar Peterson vollständig gelöst und zu seinem eigenen kraftvoll swingenden Stil gefunden.” (JAZZPODIUM)
(…) er klingt großartig! Seine Stimme ist die eines echten Crooners, er beherrscht Timing, Phrasierung und Intonation …
Jazzthetik – Jan. 2011

Auszeichnungen

Kulturförderpreis für interpretierende Kunst der Landeshauptstadt München (1982)
1. Preis der International Jazz Federation mit dem "Swiss Jazz Orchestra" (1980)
1. Preis durch die deutsche Phono-Akademie mit dem EMPS Trio(1978)

Diskographie (Auszug)

  • “A man and his music” mit der Sinatra Tribute Band (2015)
  • “Winter Wonderland (mit der Sinatra Tribute Band (2014)
  • „All the way“ mit der Sinatra Tribute Band (2011)
  • “Scat Max & The Uptown Orchestra” (2004)
  • “Relax” – Max Neissendorfer Trio (2003)
  • „Heartbeat“ Max Neissendorfer mit Barbara Mayr & Band (1998)
  • „Staubfrei“ mit dem "Max Neissendorfer Trio" (1995)
  • “Torita Quick & Max Neissendorfer Trio” (1991)
  • “Thunderball” mit Charly Antolinis Jazz Power (1985)
  • “Live in Detroit“ mit dem Swiss Jazz Quintett (1982)

MICHEL POFFET

Bassist Michel Poffet, geboren 1956, ist einer der aktivsten und vielseitigsten Musiker der Schweizer Musikszene. Er spielt seit 1975 mit Musikern und Bands aus der Schweiz, Europa und den USA. Mit renommierten und stilbildenden Musikern wie: Eddie Boyd, Wild Bill Davison, Jay McShann, Bobby Dorham, Peanuts Hucko, Sam Rivers, Babs Gonzales, Clifford Jordan, Vernel Fournier, Billie Brooks, Charlie Byrd, Herb Elis, Doc Chetham, Sal Nistico, Joe Haider, Mike Henderson und Polo Hofer.
Er spielte auch Jazz, Blues und Rock/Pop mit folgenden Schweizer Bands: Jürg Ammann Trio mit David Elias, Markus Plattner Quartett, Blues Shouters, Jasata Uepsilon, Georg Steinmann, Blues Band Jazz Community, Swiss Dixie Stompers, Mani Planzer Big Band, Raimond Court, Caspar Glaus Quartett, Riccardo Garzoni Trio, Max Neissendorfer Trio, Sandy Patton, Theodoros Kapilidis, Swing Kids, Teddy Bärlocher Trio, Marianna Polistena, Chicco Veranda, Simon la Bey, Vera Kaa, Be Goes, Hank Shizzoe, Büne Huber, Andreas Vollenweider.

CDs

Michel Poffet ist, zu hören auf CDs von:
Eddi Boyd (Lp.), Hank Shizzoe, Andy Hofmann und Be Goes, Büne Huber, Andreas Vollenweider, Vera Kaa, Teddy Bärlocher, Max Neissendorfer, Sandy Patton, Markus Plattner, Swing Kids, Riccardo Garzoni, Georg Steinmann, Theodoros Kapilidis, B.J.EXs, Mike Henderson, Simon la Bey, Chicco Veranda, Polo Hofer, Swiss Dixie Stompers und und und....

Auszeichnungen 

1. Preis, Prix de la scene Nyon mit Hank Shizzoe and Loose Gravel, 1997
1. Preis, Swiss Jazz Contest Lugano mit Riccardo Garzoni Trio, 1985
2. Preis, Jazz Festival Augst mit Gloria Niemann Quartett, 1980

Basslehrer 

Michel Poffet unterrichtet am Konservatorium Bern, Musikschule Zollikofen-Bremgarten sowie an der Musikschule Muri-Gümligen E-Bass und Kontrabass. 


DAVID ELIAS (dr)

unterrichtete zeitweise an der Jazz School Munich. Er ist einem breiten europäischen Publikum bekannt durch seine Zusammenarbeit mit Größen wie Woody Shaw, Archie Shepp, Hannibal Marvin Peterson, Herb Ellis, Charlie Byrd, Jimmy Woode u.s.w.

Bereits 1985 spielte er mit Riccardo Gonzi an den Festivals von Montreux und Lugano.