Max Neissendorfer

fitzgerald barbara mayr

AN EVENING FOR ELLA FITZGERALD

Barbara Mayr & The Max Neissendorfer Band

celebrating

100 years of the “First Lady of Song”

 

Barbara Mayr (voc) – Max Neissendorfer (voc,p)

 

The Band

Franz-David Baumann (tp) –Stefan Schreiber (sax) - Volker Giesek (p)  -

Karsten Gnettner (b) –Stephan Eppinger (dr)

 

Am 25. April 2017 jährt sich Ella Fitzgeralds Geburtstag zum einhundertsten Mal. Grund genug für Barbara Mayr mit einem sehr persönlichen Konzertprogramm an die „First Lady of Song“ zu erinnern.

 

„Sie zeigt in lockeren Scat-Soli charmant die Kraft ihrer Stimmbänder“, „ .. eine Stimme wie Sahne“ , .. das erzeugt Kribbeln in der Magengegend, so perfekt“! So bejubelt die Presse die Konzerte Barbara Mayrs.

 

„Als ich das erste Mal Ella’s Songs hörte, war ich wie elektrisiert! Ihre besondere Art zu interpretieren: von Schlicht bis Hochvirtuos. Diese mühelose Leichtigkeit in ihrer Stimme und ihre unbändige Spielfreude haben mich begeistert“.

 

Und genau diese Leidenschaft transportiert die charismatische Sängerin Barbara Mayr in Ihrer Musik.

 

Kultstatus genießen Ella Fitzgerald’s Duette z. B. mit Louis Armstrong, Frank Sinatra oder Mel Tormé.

In Barbara Mayr’s Homage nehmen diese „Kleinode“ einen besonderen Platz ein: Zusammen mit ihrem langjährigen Duopartner, dem wunderbaren Sänger, Pianisten und Bandleader Max Neissendorfer sind ihre Interpretationen dieser Songs unnachahmlich und einzigartig!

 

Barbara Mayr

 

Barbara Mayr wurde in Murnau am Staffelsee geboren und machte ihre ersten musikalischen Erfahrungen in ihrer Familie. Ihr Abschlussdiplom in Jazzgesang erhielt sie an der New Jazzschool München und am Richard-Strauß-Konservatorium München.

Sie machte eine klassische Gesangsausbildung bei Barbara Wanninger, Workshops u. a. bei Sandy Patton, Studioarbeit mit eigener CD-Produktion und Filmmusik. Barbara ist Lehrbeauftragte für Jazzgesang an der Hochschule für Musik, München.

Sie verzückt das Publikum mit ihrer wunderbaren Stimme – sei es als Solistin oder im Duett mit Max Neissendorfer. Beide sind seit vielen Jahren Weggefährten und haben über die Jahre ein blindes musikalisches Verständnis entwickelt.

Seit 2015 begleitet sie die SINATRA TRIBUTE BAND & MAX NEISSENDORFER als Gastsängerin auf Tournee.

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Max Neissendorfer

Gemeinsam mit den Größten des Jazz wie Pony Poindexter, Thad Jones, Hannibal Marvin Peterson, Archie Shepp, Franco Ambrosetti und Charly Antolini bewies der Münchner Max Neissendorfer früh sein Talent als virtuoser Pianist. Doch das Piano sollte ihm bald nicht mehr als Ausdrucksmittel genügen. Und so übertrug er sein untrügliches Gespür für Timing, Phrasierung und Improvisation auf ein weiteres Instrument: seine Stimme. Damit zählt Max Neissendorfer heute zu den vielseitigsten Jazz-Pianisten und Scat-Sängern Europas.

 

Seine unterschiedlichen Projekte vereinen Standards und Neukompositionen aus dem Mainstream des Jazz und der Popmusik - swingend, funkig und bluesig gewürzt - mit akrobatischen Scat-Gesangseinlagen, expressiven Gesangsarrangements und virtuosem Pianospiel! Dabei ist Max Neissendorfer inspiriert durch das kreative Überschreiten von Genregrenzen und der Zusammenarbeit mit jungen Künstlern und Komponisten.

 

"Mein Ziel ist es das Flair der Sinatra-Ära, die virtuose stimmliche Kunst eines Bobby McFerrin und die Pop-Inszenierungen der Auftritte eins Elton John so zu verbinden, daß ein breites Publikum mit der Vorliebe für handgemachte, qualitativ hochwertige Musik wieder den "Aha-Effekt" bei Live-Auftritten erleben kann, so wie es eben bei Auftritten der vorgenannten unsterblichen Größen des Musikgeschäftes war und immer noch möglich ist." 

DIE BAND

band 

Franz-David Baumann (Trompete)

studierte Trompete und Komposition am Richard-Strauss Konservatorium (R.Quinque + P.J.Korn 1977-1984) und an der Musikhochschule München (W.Killmayer 1984-1989)
1988 Musikpreis der Stadt München
1989 Gründung des Münchner PANAMA-ENSEMBLES Musik u.a. für Kinder
1998 Deutscher Schallplattenpreis für “Der Inspektor Maus” DG Junior 457372-2/4 (Mäuse Jazz Krimi)
2000 Deutscher Schallplattenpreis für “Der Rattenfänger von Hameln”DG Junior 459-847-2/4
Konzerttätigkeit u.a. mit: Panama-Ensemble, ICI-Ensemble, Kammerphilharmonie Bremen, Staatsorchester Braunschweig, Philharmonisches Orchester Ludwigshafen, MH Big Band Linz, Lumberjack Big Band.
Kompositionsaufträge u.a. für Klavierfestival Ruhr, Philharmonie Köln, ICI-Ensemble, Lumperjack Big Band, Vereinte Versicherungen.
Seit 2007 Leiter der Berufsfachschule für Musik München Fachrichtung Rock Pop Jazz
„Neue Jazzschool München“ www.jazzschool.de

Stefan Schreiber (Saxofon)

Saxophonstudium am RSK München,
spielt in Formationen unterschiedlicher Genres,
Konzerte, Aufnahmen und Tourneen u.a. mit Barry Guy, George Lewis, Alienensemble, Johannes Enders, Endersroom, Tied & Tickled Trio,The Notwist, , Monika Drasch, Franz Lucas Niggli, …
Theatermusik an den Münchner Kammerspielen, Münchner Volkstheater, Stuttgarter Staatsschauspiel u.a.mit Carl Österheld, Schorsch Kamerun

Volker Giesek (Piano)


Volker Giesek studierte Jazz-Klavier und Komposition an der Neuen Jazz School und am Richard-Strauß-Konservatorium in München.
Neben stilistisch breitgefächerten Konzerten, CD-Produktionen und Tourneen war er 10 Jahre lang Musikalischer Leiter am E.T.A.-Hoffmann-Theater Bamberg.
Er hat ein Musical (The Playboy Of The Western World) und eine Klavier-Revue (OH MAMA!) komponiert, schreibt Musik für seine Band COLORBOX und verschiedene Kunstprojekte.
Volker Giesek hat sechs Jahre lang die Theoriekurse der MItteleuropean Jazz Academy in Meran (I) geleitet. Zurzeit unterrichtet er an der Berufsfachschule für Musik Fachrichtung Rock Pop Jazz in München

Karsten Gnettner (Kontrabass)

Karsten Gnettner, der 1959 in Bremen geborene Diplomkontrabassist wohnhaft in Diessen am Ammersee, studierte an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Graz und ist auf allen Schauplätzen des internationalen Kultur- und Musikgeschehens anzutreffen.
Eine nicht enden wollende Reihe bilden Namen, wie:
Uli Beckerhof, Heinrich Hock, Ed Kröger, John Surman, Dusko Goykovich, Erich Bachträgel, Erich Kleinschuster, George Gruntz, Howard Jones, Bobby McFerrin, Max Kienastl, Sheila Jordan, Stjepko Gut, Charly Antolini, Oscar Klein, Philip Catherin, Hugo Strasser, Joe Pass, Red Holloway, Gianni Basso, Danny Moss, Alan Barnes,Peter „Banjo“ Meyer, Thilo Wolff, Allotria Jazzband, Bibi Johns, Die Jungen Tenöreu.v.a. an deren Seite er Konzerte, Festivals, Clubgastspiele, CD´s, Rundfunk-, Fernseh- und Filmproduktionen bestritten hat.

Stephan Eppinger (Schlagzeug)

Geb. 1962 in Reutlingen
Studium von klassischem Schlagwerk und Jazzschlagzeug in Graz (A) und Hilversum (NL).
Seit 1990 lebhaft in München
seit 1990 Dozent an der NEW JAZZ SCHOOL MÜNCHEN

Credits (Auswahl):

Ack van Rooyen, Bart van Lier, Erik van Lier, Jim Hall, Roman Schwaller, Johnny Logan, Dado Moroni, Ferdinand Povel, Sal Nistico, Dusko Goykowich, Milt Jackson, Al Porcino, B. Dennerlein, Ray Anderson, Andy Sheppard, Philippe Catherine, Jerry van Rooyen, Thilo Wolf, Joe Kienemann, Allan Harris, William Galison, Mulo Francel, Paul Kuhn, Bill Ramsey, Joy Flemming, Max Neissendorfer, Thomas Stabenow, Stephan Holstein, Bob Mintzer, Martin Schmitt, Eddy Miller, Chuck Berry u.a.

Presse:

“ ...der Mann am Schlagzeug poltert nicht, er trommelt mit herrlichem Timing.
Sein Spiel kommt ohne jene beifallsgeilen Showgesten aus, die viele seiner Kollegen draufhaben und es beweist Geschmack und Phantasie.
Stephan Eppinger ist ein Schlagzeuger von ganz besonderer Qualität. “ (SZ)


Ella Fitzgerald

Ihr Debüt als Sängerin gab sie mit siebzehn im legendären Apollo Theater in Harlem. Ursprünglich wollte sie bei diesem Talentwettbewerb als Tänzerin antreten; als der Moment des Auftritts gekommen war, zitterten ihr jedoch vor Aufregung so die Beine, dass sie stattdessen ein Lied sang.
Fitzgerald wurde daraufhin 1935 von Chick Webb in seine Big Band engagiert. 1936 nahmen sie mit Love and Kisses eine erste Platte auf; 1938 hatten sie einen Nummer-eins-Hit: Das fröhliche A Tisket A Tasket – eigentlich ein Kinderlied – machte sie mit Chick Webb zum Star.
Als Chick Webb 1939 starb, übernahm sie zunächst die Band, die nun unter dem Namen Ella Fitzgerald and Her Famous Orchestra auftrat. Da Ella Fitzgerald aber keine Noten lesen konnte, taugte sie nicht als Bandleaderin. So begann sie 1941 ihre Solokarriere und entwickelte sich zu einer der größten Jazzsängerinnen. 1946 tourte sie mit Dizzy Gillespie und trat in der Jazz at the Philharmonic-Konzertreihe von Norman Granz auf, der sie auch in dem Musikfilm Improvisation (1950) mitwirken ließ.
Ihr Repertoire reichte von Swing über Bebop, Blues, Bossa Nova, Samba, Gospel und Hip-Hop bis zu verjazzten Weihnachtsliedern. Oft wurde sie die First Lady of Song genannt. Ihr Markenzeichen war eine Gesangsart, die sie mitentwickelte und der sie zu Weltruhm verhalf: der Scatgesang. Charakteristisch ist der jugendliche Charme ihrer Stimme und ihre bis heute unübertroffene Leichtigkeit der Phrasierung, welche es ihr erlaubte, mit einem beachtlichen Stimmumfang von drei Oktaven wie ein Jazz-Instrumentalist zu improvisieren.
Zu Fitzgeralds herausragenden Schallplatteneinspielungen zählen ihre Songbooks der wichtigsten amerikanischen Komponisten der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, denen sie damit Denkmäler setzte und allen nachfolgenden Sängerinnen Lehrbücher für die perfekte Interpretation der jeweiligen Songs gab.
Sie gewann insgesamt 13 Grammys; 1987 wurde sie mit der National Medal of Arts ausgezeichnet.
Sie litt lange Jahre an Diabetes, der gegen Ende ihres Lebens zur Erblindung führte. Eine weitere Folge der Krankheit war die Amputation beider Unterschenkel im Jahre 1993. Drei Jahre später verstarb sie als eine der wichtigsten Jazzsängerinnen des 20. Jahrhunderts. Sie liegt auf dem Inglewood Park Cemetery in Inglewood bei Los Angeles begraben.

 

Quelle: Wikipedia